Pfarrer Martin Adel wird Dekan von Altdorf

Portrait

Martin Adel, 57-jähriger Pfarrer der Fürther Paulskirche (Foto: privat), ist Mitte März von einem Wahlgremium aus Kirchenvorstand und Dekanatsausschuss auf Vorschlag des Landeskirchenrats als Pfarrer der Kirchengemeinde Altdorf-Eismannsberg in Verbindung mit der Dekansfunktion im Dekanatsbezirk Altdorf gewählt worden.

Er wird sein Amt im Sommer 2020 antreten.

"Ich freue mich sehr auf meine Tätigkeit im Dekanat Altdorf mit seiner langen evangelischen Tradition, den vielen Posaunenchören und den schönen Kirchen", sagt Adel. Gerne stelle er seine Erfahrung und sein Können zur Verfügung, um mit dem Pfarrkapitel und der großen Zahl an engagierten Ehrenamtlichen in den Gemeinden an einer Kirche für die Zukunft zu arbeiten. "Das gelingt nur im wertschätzenden Miteinander, wie wir es aktuell in der größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg erleben. Gott setzt mit der Auferstehung seines Sohnes aller Passionszeit eine Grenze. " Das sei auch seine Botschaft für uns heute. In dieser Glaubenshaltung wolle er mit der Gemeinde zusammen Kirche gestalten und Verantwortung für die Gesellschaft wahrnehmen, so Adel.

Geboren und aufgewachsen ist Martin Adel in Oettingen im Donau-Ries. Nach dem Theologiestudium in München, Marburg und Erlangen war er als Pfarrer am Ammersee, in Hof und zuletzt seit 2008 als geschäftsführender Pfarrer der Fürther Südstadt-Kirchengemeinde St. Paul tätig. Er ist mit einer Ärztin verheiratet und hat fünf erwachsene Kinder und drei Enkelkinder.

 

Quelle: Hilpoltsteiner Kurier

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