Jahresthema „Kinder haben Rechte … auf ein Leben mit einer intakten Umwelt.“

Jahresthema 2020-2021

                                                                                          
Jedes Jahr im Herbst orientieren wir uns am Motto des Weltkindertages.
Dieses Jahr lautet es: „Kinder haben Rechte … auf ein Leben mit einer intakten Umwelt.“ Dies soll sich neben anderen Themen, die wir bei Kinderkonferenzen oder situativ entdecken, wie ein roter Faden durch das Kindergartenjahr ziehen.
Dabei wollen wir einen ganzheitlichen Blick einnehmen. Der Mensch ist ein aktives, soziales Wesen, das etwas bewirken und Einfluss nehmen kann. Wir können uns bewusst für oder gegen etwas entscheiden in dem Wissen, dass Gott uns liebt und leitet.
Wir werden im Team und mit den Kindern darüber nachdenken, was für uns „intakte Umwelt“ bedeutet. Es geht nicht nur um Umweltschutz, sondern auch um Gesundheits-Förderung. Freudvolles Lernen mit allen Sinnen soll zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigen die Umwelt zu schützen und damit gleichzeitig förderliche Bedingungen für die Gesundheit zu schaffen.
Das klingt sehr groß! Natürlich fangen wir am Anfang an! Die Schöpfungsgeschichte! Von der Entstehung der Welt bis hin zum Menschen. Dort werden wir dann zu uns zurückkehren. Und was wir brauchen um gesund und glücklich zu sein. „Vom Ich zum Du zum Wir“ geht es weiter um ein gutes Miteinander, um soziale Kompetenzen und um Autonomieerleben, das Wissen etwas bewirken zu können. Ob im eigenen Umfeld oder in der großen weiten Welt. Wir werden überlegen, wie wir die Umwelt schützen können und warum dies so wichtig ist. Ja! Es ist ein großes Thema und wir werden in den Kindergartengruppen und in der Kleinkindgruppe die passenden (altersgerechten) Schwerpunkte finden.........
Wenn wir an die Zukunft unserer Kinder denken, wünschen wir uns, dass sie, wenn sie unsere Schatzinsel verlassen, gestärkt in den nächsten Abschnitt ihres Lebens starten können.
Deshalb lautet unser Leitsatz: „Begleite mich ein Stück auf meinem Weg und stärke mich für die Zukunft.“

Mit unserem Jahresthema haben die Kindergartengruppen schon an der Begrüßungs-Andacht (anstatt Willkommensgottesdienst) für die Kinder in der Turnhalle begonnen. Die Kindergartenkinder, die Jaguare und Seehunde  haben bei dieser Andacht den Bauleiter aus der biblischen Geschichte: „Der Turmbau zu Babel“ kennen gelernt. Er erzählte von damals, wie es dazu kam, dass die Menschen versucht haben den größten Turm der Zeit zu bauen.
Gemeinsam mit den Kindern wurde der Bau des Turmes nachempfunden und ein weiterer versuch gestartet einen Turm von der Erde bis zum Himmel zu bauen. Es funktionierte nicht … so wie damals.
Das Fazit dieser Bauerfahrung: Man braucht keinen Turm, der von der Erde bis zum Himmel reicht zu bauen um bewundert, bestaunt zu werden … um was ganz Besonderes zu haben oder zu sein. Viel wichtiger sei es ein gesundes Umfeld zu haben mit Freunden, Ehrlichkeit, Lob, Anerkennung, Wertschätzung, Verständnis, Hilfsbereitschaft, Umweltschutz. Jeden tag können wir Dinge tun, die andere bei uns gut finden und das wollen wir von Herzen tun.

Bei den Seesternen (Kleinkindgruppe) beginnt das Jahr im Herbst mit der Eingewöhnungszeit. Hierbei geht es vor allem für unsere neuen Seesterne um ein gutes Ankommen und ein „Sich, sicher und geborgen in der Gruppe fühlen“.
Ziel in den ersten Monaten ist es, dass die Kinder die Seesterngruppe als einen Wohlfühlort erlebt, den es gerne besucht und in dem alle Kinder gemeinsam mit Freude groß werden können.
Die Kinder, die in der Regel in unserer Kleinkindgruppe die ersten Erfahrungen mit einer größeren Kindergruppe machen, lernen sich kennen, aufeinander zu achten und sich gegenseitig zu helfen.
Ab Januar  widmen wir uns dann immer mehr unserem Jahresthema und gestalten es bedürfnisorientiert und altersentsprechend.
Speziell bei dem Thema Gesundheits-Förderung, werden wir ab Januar in enger Zusammenarbeit mit den Eltern das Thema Sauberkeitserziehung beginnen, sodass die Kinder, die dann im September in eine Kindergartengruppe wechseln werden, keine Windeln mehr benötigen.