Verabschiedung Pfarrerin Kronenberg und Werner Kronenberg

Verabschiedung Pfarrerin Kronenberg

Mit einem Festgottesdienst nahmen Ursula Kronenberg und ihr Mann Werner und die Gemeinden Altdorf-Eismannsberg von einander Abschied. Ein Tag des Aufbruchs, des Dankes und des Segnens. Alle Chöre und alle Hauptamtlichen waren beteiligt, Pfarrerin Kronenberg hatte sich eine Reihe teils ungewöhnlicher Lieder gewünscht, die alle gesungen wurden, z.B. Caminando va, das Leben lebt vom Aufbruch.

In der Predigt nahm sie die Geschichte von Josua auf, der nach Moses Tod das Volk Israel über den Jordan ins gelobte Land führen sollte. Ersehnt war dieser Tag und doch stehen sie mit Bangen am Ufer. Da sagt Gott: wie ich mit Mose war, bin ich mit dir. Ein neuer Abschnitt kann beginnen, weil Gott selbst mitten unter euch ist und sein Wort hält. Wir dürfen uns ermutigen lassen, in schwierigen Situationen das Versprechen Gottes beim Wort zu nehmen, dass er uns vorangeht und begleitet. Das Wasser des Jordan wurde im Moment des Durchzugs bewältigbar.

Dekan Jörg Breu ermutigte seine Kollegin, nicht zurückzublicken und sich nicht zu belasten mit dem, was noch nicht fertig ist und was sich jetzt verändern wird. Schau nicht zurück! Er dankte ihr für ihre Projekte, ihr Wirken und die schöne Zusammenarbeit. Für den Licht um sie herum brachte er ihr eine Stirnlampe mit, „mattschwarz, Ausgabe Pastorin, mit Beffchen. Damit bist du ein Star.“ Für alle sichtbar probierte er sie kurz auf, zum Vergnügen der Gemeinde. Verbunden mit Segenswünschen entpflichtete er sie dann von ihren Aufgaben als Pfarrerin von Altdorf.

Ein Höhepunkt des Gottesdienstes war das Überraschungslied mit allen Chören, Kantorei, Rocking Souls, Posaunenchor und Kilimanjaro-Trommelgruppe. Einen Traum von Werner Kronenberg erfüllend sangen, bliesen und trommelten sie „Adiemus“, das alle Herzen berührte.

Im Evangelischen Haus am Schlossplatz wurden die Gäste mit Getränken und Gebackenem empfangen, dann moderierten Bärbel Reuter und Andreas Münch, die bisherigen Vertrauensleute des Kirchenvorstands, die Grußworte. Aufgelockert von gemeinsamen Liedern wünschten alle in liebevoller Weise Ursula und Werner Kronenberg Gottes Segen.

Pfarrer Albert Börschlein erinnerte an die gemeinsamen Feste und Unternehmungen und die alltägliche Ökumene. Daniel Ketzer, Prediger der Landeskirchlichen Gemeinschaft, sprach auch im Namen von der Christusgemeinde und der Volksmission über das große Fest der Christen im Herbst 2017 und den gemeinsamen Weg. Bezirkstagspräsident und Landrat Armin Kroder, dankte für den ergreifenden Gottesdienst. Bürgermeister Odörfer überbrachte die Grüße der Stadt Altdorf. Pfarrerin Gabriele Gerndt danke ihr im Namen des Pfarrkapitels für alles, was sie in den neun Jahren eingebracht und gewirkt hat. Margarete Kern erzählte für den Karatupartnerschaftsausschuss von dem Segen, den sie beide als Mitdenkende und Mitgestaltende der Partnerschaft gewirkt haben. Kronenbergs Einsatzort ist 900 km südlich von unserem Partnerdekanat Karatu in Tanzania gelegen. Andreas Münch richtete sein Grußwort an Werner Kronenberg, der in beiden Chören sang und mit dem ihn diverse Leidenschaften verbinden. Andrea Kratzer aus Weißenbrunn, das zu Ursula Kronenbergs Sprengel gehört, brachte ein Abschiedsgedicht mit. Bärbel Reuter und weitere Mitglieder des Kirchenvorstands überbrachten einen Survivalrucksack mit verschiedenen Überlebensutensilien.

Die Danksagung der Kronenbergs und ein gemeinsames Segenslied beendeten den offiziellen Teil des Empfangs.

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