Valentinstag 14.02.2021 - Infos, Hintergründe, Möglichkeiten

Valentinstag

Wir haben einige Hintergründe zum Valentinstag zusammengestellt und Möglichkeiten, diesen Tag zu "begehen".

  • Hier geht es zu einem Spiel zum Valentinstag
  • Hier geht es zu einem speziellen ökumenischen Online-Segnungs-Gottesdienst zum Valentinstag
  • Hier geht es zu einem Fernsehgottesdienst (BR), bei dem auch der Umgang mit Schmerz thematisiert wird, wenn geliebte Personen nicht (mehr) da sind
  • Hier geht es zur Valentinstags-Seite der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
  • Herzliche Einladung natürlich auch zu unseren "normalen" Gottesdiensten vor Ort am 14. Februar 2021
    • um 09:00 Uhr in Weißenbrunn mit Pfrn. Barbara Overmann
    • 09:30 Uhr in der Laurentiuskirche mit Pfrn. Gabriele Meyer
    • und auch um 09:30 Uhr in der Eismannsberger Kirche mit Präd. Gabi Kröller mit einer Mundartpredigt.

 

Ein Märtyrer und Kämpfer für die Liebe

Der Valentinstag geht ursprünglich auf den Bischof und Märtyrer Valentin im italienischen Terni zurück, der als Patron der Bienenzüchter, der Verliebten und der Brautleute galt.
Valentin starb den Märtyrertod vermutlich im Jahre 269 nach Christus – an einem 14. Februar. Er wurde von Soldaten des römischen Kaisers Claudius II. qualvoll ermordet. Sein Vergehen? Er hat seine Überzeugung  gegen den gängigen Mainstream gelebt. Er stand für seine Ideale, seinen Glauben ein. Seine Liebe war so groß, dass er sie öffentlich gemacht hat, auch wenn das für ihn den Tod bedeutete. Für den Priester Valentin war Christus die große Liebe. Ihm wollte er nachfolgen. Er war so voller Leidenschaft, dass er ganz genau wusste, wie sich das anfühlt, von ganzem Herzen zu lieben. Also wusste er auch, wie es Liebenden ergeht. Er kannte die Sehnsucht und das Glück. Und er musste erfahren, wie aus Leidenschaft Leiden wird.
Die Legende erzählt, er habe römische Legionäre, denen es verboten war zu heiraten, heimlich getraut. Und den Liebenden hat er bunte Blumensträuße geschenkt...

Brauchtum am Valentinstag – hier und in der Welt

Nicht nur in Deutschland wird der Valentinstag immer mehr gefeiert. In England schickt man sich am Valentinstag anonyme Liebesbriefe (Valentine Greetings). In Frankreich und Belgien, später auch in Amerika, gab es vom 14. Jahrhundert an den Brauch, mit einem Los Valentin und Valentine zu bestimmen, die dann für ein ganzes Jahr in einer Art Verlobung miteinander verbunden blieben.

In Italien verabreden sich die Liebenden auf Brücken, wo der - inzwischen weltweit beliebte - Brauch gepflegt wird, Liebesschlösser als Zeichen der ewigen Verbundenheit an Geländern anzubringen. Und in Japan beschenken Frauen die Männer mit Schokolade.

In deutschsprachigen Raum lebte der Brauch, sich Blumen zu schenken, nach dem Zweiten Weltkrieg unter amerikanischem Einfluss wieder auf. Dieses Ritual hat antike Wurzeln: Im alten Rom gedachte man am 14. Februar der Göttin Juno, die als Schützerin von Ehe und Familie galt. Den Frauen in den Familien wurden an diesem Tag Blumen geschenkt.

In den Hansestädten hatte der Valentinstag früher noch eine ganz andere Bedeutung: Die Zünfte der Seefahrer, Kaufleute und Handwerker sowie anderer Bruderschaften trafen sich am 14. Februar zum gemeinsamen Freundschaftsmahl. Der 14. Februar wurde in früheren Zeiten auch "Vielliebchentag" genannt. Er erinnert daran, auf den Feldern den Vielliebchensalat (Feldsalat) zu stechen. Und noch ein alter Glaube um den Valentinstag: Man sagte früher, ein lediges Mädchen werde jenen Burschen zum Ehemann nehmen, den es am 14. Februar als erstes erblickt. Junge Männer, die sich ein Mädchen auserkoren hatten, überreichten ihm deshalb schon in aller Früh dieses Tages einen Blumenstrauß.

Weil im frühen Deutschland der 14. Februar als Schicksals- und Unglückstag galt, stellte man sich gerade unter den besonderen Schutz des heiligen Valentin, dessen Name in der lateinischen Urbedeutung "gesund, heil, stark" bedeutet.
Die alten Römer haben zur Verabschiedung eines Freundes gerne gesprochen oder einen Brief mit dem Gruß geschlossen: "Vale! Cura, ut valeas!" ("Bleib Gesund! Sorge für Deine Gesundheit!")

 

In diesem Sinne wünschen wir allen - ob der Tag für jemanden relevant erscheint oder nicht - Alles Gute und Gottes reichen Segen!

Pfarrer Bernd Popp

 

So sehr hat Gott die Welt GELIEBT, dass er seinen einzigen Sohn für sie hingab.
Jeder, der an ihn glaubt, soll nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.

(Johannes 3,16)

 

 

 

 

 

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