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Laurentiuskirche

Liebe Gemeinde,
wir bedauern es sehr, dass es auf alle Fälle bis zum 19. April keine gemeinsamen gottesdienstlichen Feiern
in unseren Kirchen geben darf. Wir suchen nach Möglichkeiten, den spirituellen Bedürfnissen unserer Gemeindeglieder gerade in der Karwoche und zu Ostern auf andere Weise zu entsprechen.

Leider müssen auch alle Gruppen und Kreise, sowohl in der Jugendarbeit, kirchenmusikalische Angebote sowie alle anderen Angebote entfallen.

In diesen Tagen wird immer wieder folgendes Bibelwort zitiert:
„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit”
(2.Timotheus 1,7).

Liebe und Besonnenheit – was heißt das für unser Handeln gegen die Ausbreitung des Corona-Virus?
Sowohl in den Leitungsentscheidungen auf allen Ebenen unserer Kirche als auch im persönlichen Verhalten brauchen wir die Kraft, Liebe und Besonnenheit, von der Paulus spricht. Die Liebe drängt nach der Umarmung oder zumindest dem Handschlag. Die Besonnenheit lässt uns das freundliche Zunicken vorziehen – oder auch den Stups mit dem Ellenbogen als neue Form der Begrüßung.
Die Liebe zeigt uns aber ganz bestimmt den richtigen Weg. Die Liebe sagt: Rücksicht auf andere ist wichtiger als die eigene Gelassenheit.

Als Christen leben wir nicht aus der Angst, sondern aus dem Vertrauen. Bei allem was jetzt an Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen ist, wissen wir: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.” Das ist die beste Voraussetzung, jetzt das Richtige zu tun, um Gefahren für die Zukunft zu vermeiden und gleichzeitig tief in der Seele zu spüren: Gott ist bei uns jeden Tag. Auf ihn vertrauen wir, egal, was kommt.

Wir bitten um Verständnis für die getroffenen Maßnahmen und rufen zu Vorsicht und Achtsamkeit auf. Wir bedauern die Maßnahmen sehr, aber sie sind für den Schutz des Lebens aller nötig; besonders aber im Hinblick auf die Menschen, für die das Corona-Virus eine erhöhte Gefahr für Gesundheit und Leben bedeutet.

Gerade in diesen besonderen Zeiten weisen wir Sie darauf hin, dass unsere Laurentiuskirche und die Eismannsberger Kirche weiterhin tagsüber geöffnet sind und einen Raum der Stille und des Gebets und des Hörens auf Gottes Wort bieten.

Für Seelsorge, Gebet, etc. stehen alle Kolleginnen und Kollegen natürlich auch weiterhin zur Verfügung.
Sie erreichen uns übers Telefon (Telefonnummern entnehmen sie bitte dem Kirchenboten), über Emails oder auch in unseren Kirchen.

Bitte geben Sie diese Informationen weiter und schließen Sie die Sorgenvollen, diejenigen, die um ihre wirtschaftliche und persönliche Existenz bangen, alle Politiker und Verantwortlichen, diejenigen, die sich um die Gesundheitsversorgung und die Forschung kümmern, und natürlich die Kranken und Sterbenden
in ihr Gebet mit ein.

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